hat sich in Japan aus den Massageformen der traditionellen Heilkunde entwickelt, die seit mehr als 3000 Jahren praktiziert werden.
Unter dem Einluß des Zen-Buddhismus ist es zu einer Art der Behandlung geworden, in der meditative Bewegung und Kommunikation sich miteinander verbinden.
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Das Zusammenspiel der Fünf |
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Shi bedeutet Finger und atsu bedeutet Druck. Mit Hilfe der Finger, aber auch der Handflächen, der Ellbogen, der Arme und der Knie wird auf dem Körper eines anderen Menschen sanfter Druck übertragen.
Shiatsu ist aber nicht einfach Fingerdruck - es ist direkte Kommunikation und Austausch
von Energie zwischen zwei Menschen, ein Gespräch mittels Berührung. Die Art der
Berührung spielt dabei eine wesentliche Rolle: die Berührung soll für den Partner
klar und eindeutig spürbar sein und die Berührung geschieht entlang der Energieleitbahnen
- den Meridianen. Sie führen die Lebensenergie
(jap. Ki ) zu allen Teilen und Organen
des Körpers. An bestimmten Stellen entlang dieser einzelnen Meridiane - den
Tsubo - kann ein
besonders guter Zugang zum Ki, zum Energie-Haushalt eines Menschen gefunden werden.
Durch den Druck und durch das vertraute Zusammensein mit einem anderen Menschen wird
die sowohl im Behandler als auch im Behandelten zirkulierende Lebensenergie angeregt -
Energiemangel wird beseitigt, Energiestaus werden aufgelöst.
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