Ein "muss" gibt es nicht in unserem Dojo. Die (nicht-) Teilnahme am Training ist völlig freigestellt.
Wir empfehlen mindestens zweimal die Woche am Training teilzunehmen - je häufiger desto besser :-)
Je nach Talent ...
Meine (Rüdiger) persönliche Daumenregel ist folgende ( natürlich geben diese Werte nur die
Größenordnung wieder und die Übergänge sind fliessend! ):
Das Grundprogramm im Aikido hat nur fünf Wurf- und fünf Hebeltechniken. Im Mittel dauert
es ein halbes Jahr, bis ein Anfänger realisiert, dass es immer wieder auf diese Techniken
hinausläuft. Und es dauert ca. 5 Jahre bis man sich das Grundprogramm und wichtige
Variationen eingeprägt hat.
Dann fängt das eigentliche Aikido-Training an ...
Erst wenn man nicht mehr über den Bewegungsablauf nachdenken muss, kann man
sich damit beschäftigen wieviel Energie in dem Angriff steckt, wie schnell der Angriff
ausgeführt wird, wie schwer der Angreifer ist, wie der Angreifer sich bewegt (statisch,
dynamisch) ... um diese Erkenntnisse in eine harmonische fliessende Aufnahme des
Angriffs und letztlich dessen Steuerung umzusetzen.
Nun, Aikido ist Budo ...
Andererseits besteht ein Teil der Ausbildung darin, die Anwendung von Aikido-Techniken
zu überstehen ohne dass sie (sonderlich ;-) schmerzhaft sind.
Es gibt nur Wurf- und Hebeltechniken - keine Schläge oder Tritte.
Angriffstechniken werden im Training zwar ausgeführt, aber nicht perfektioniert.
Es gibt keine Wettkämpfe!
Aikido trainiert man nicht um kämpfen zu können, sondern um sich über das körperliche
Training auch persönlich weiterzuentwickeln und -nicht zuletzt- weil es Spass macht.
AIKIDO-DOJO MÜNCHEN e.V. --- Danklstr. 9, 81371 München --- Webmaster, 25.09.2010